Archiv für 15. Juni 2013

Kontorhaus Journal 15 erschienen

Kontorhaus Journal Nr. 15 (2013 II), Titel

Kontorhaus Journal Nr. 15 (2013 II), Titel



Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlich willkommen zur Sommerausgabe Ihres Kontorhaus Journals.
Autorin Annekatrin Buruck beleuchtet eine Neuerung aus der Galerienszene. An die Stelle der traditionellen Saisoneröffnung ist nun das „Gallery Weekend“ mit einem erweiterten Programm aus Führungen getreten. Auf St. Jacobi hat es personelle Veränderungen gegeben. Wir stellen ihnen die neue Pastorin Astrid Kleist vor, die die Nachfolge von Kirsten Fehrs antritt. Außerdem gehen wir 200 Jahre zurück ins Jahr 1813, als die Besetzung Hamburgs durch die Truppen des französischen Marschalls Davout begann.
Und nun viel Spaß beim Lesen!

Ihr CittyMedia-Team


Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus –der lange Weg zum UNESCO–Welterbe.

Für eine Stadt mit den Ambitionen Hamburgs als „Tor zur Welt“ ist es eigentlich schon ein Makel, als einziges deutsches Bundesland über kein Weltkulturerbe zu verfügen. Das wurde auch von der Politik erkannt. 1998 wurde auf Antrag der Freien Hansestadt Hamburg das Chilehaus in die nationale Wartestandsliste für das Welterbe aufgenommen. Seit dieser Zeit promotete auch der Verlag Gruner & Jahr zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe im Rahmen des Projektes „Lebendige Elbe“, dessen Schwerpunkt die Förderung von UNESCO Weltkulturlandschaften war und ist, das imageträchtige Vorhaben, die alte Nominierung des Chilehauses konzeptionell auf das Kontor-hausviertel und die Speicherstadt zu erweitern. Seit 2005 gab es diverse Meetings, Expertentreffen und -kongresse, befassten sich Arbeitsgruppen und Behörden mit der inhaltlichen Konzeption des Nominierungsdossiers, erstellten Sachverständige Gutachten über die Erfolgsaussichten.
Ein Expertenteam der ICOMOS, eine die UNESCO beratende Organisation, eruierte die Örtlichkeiten und erstellte eine Expertise, um der Freien und Hansestadt Hamburg eine Richtschnur für ihr Handeln zu geben. Eine riesige, kostenträchtige Maschinerie wurde in Gang gesetzt, um das Projekt zum Erfolg zu führen – nur, keiner spricht darüber! In der Presse wird das wichtige Thema fast totgeschwiegen. Aus der Pressestelle Kulturbehörde kaum einmal eine Nachricht. Dabei geht dieses wichtige Thema doch alle in Hamburg an. Wir von der IG wollen das wenigstens etwas ändern. In dieser Ausgabe bringen wir einen Bericht über den Stand des Verfahrens und werden auch über die künftige Entwicklung weiter berichten.
Noch etwas in eigener Sache: Wie einige von Ihnen vielleicht bemerken werden, haben wir mit großem Aufwand unseren Quartiersplan in der Heftmitte umfassend überarbeitet und aktualisiert. Der Plan hat zwar immer noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auf jeden Fall sind nunmehr jedoch wieder die Geschäfte dort aufgeführt, wo sie sich befinden. Als nächstes ist unser Internet-Auftritt ‚dran‘ …, damit wir wieder besser erreichbar sind.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Axel Friederici